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Elisabeth Schmitz und ihre Denkschrift gegen die Judenverfolgung |
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Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 19:36 Uhr |
Porträt einer unerschrockenen Frau
Vortrag in Solingen-Ohligs am 22. März 2012
von Paul Gerhard Schoenborn
Kurz vor Weihnachten 2010 bekam ich plötzlich den Anruf einer früheren Mitstudentin: „Sagt Dir der Name ‚Elisabeth Schmitz’ etwas?“ „Ja, natürlich, das ist doch die Frau aus der Bekennenden Kirche (BK) mit der Denkschrift über die Judenverfolgungen im Dritten Reich.“ Während wir miteinander redeten, erinnerte ich mich, dass 1983/84 eine Kopie dieses Dokuments aus dem Jahre 1935 auf meinem Schreibtisch gelegen hatte, allerdings, wie der Archivar darauf vermerkt hatte, hieß die Verfasserin Marga Meusel und nicht Elisabeth Schmitz.
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Aktualisiert ( Dienstag, den 15. Mai 2012 um 18:32 Uhr )
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Nachfolge - Mystik - Martyrium - Studien zu Dietrich Bonhoeffer |
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Geschrieben von: Administrator
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Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 19:13 Uhr |
Paul Gerhard Schoenborn: Nachfolge - Mystik - Martyrium - Studien zu Dietrich Bonhoeffer
Edition ITP-Kompass, Münster 2012, 253 Seiten, 18,00 €, ISBN: 978-3-9813562-3-6. Zu beziehen über den Buchhandel, oder über: http://www.libri.de/ oder über das Institut für Theologie und Politik (ITP), Friedrich-Ebert-Str. 7, 48153 Münster, Tel. 0251/524738, mail:
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Dietrich Bonhoeffer (1906 – 1945), der „Theologe im Widerstand“, wird weltweit beachtet. Christen in der Dritten Welt berufen sich in Befreiungskämpfen auf ihn. Denn er verlor sein Leben, weil er den Putsch gegen Adolf Hitler bejahte und aktiv unterstützte.
Bonhoeffers Worte, aber vor allem sein politisches Engagement in der Nachfolge Jesu geben Menschen im Widerstand Mut. Das mit seiner Theologie identische Leben und sein Märtyrertod machen ihn bis heute zu einem wahrhaft ökumenischen Heiligen.
„Nachfolge - Mystik – Martyrium - Studien zu Dietrich Bonhoeffer“ versammelt Texte von Paul Gerhard Schoenborn aus mehr als drei Jahrzehnten, in denen er sich bemüht hat, Dietrich Bonhoeffer zu verstehen und ihn anderen Menschen nahezubringen. Sie stellen den Theologen und Märtyrer in die weltweite Schar der Märtyrer des politischen Christus. Sie fragen nach den mystischen Impulsen, die Bonhoeffer in der Nachfolge Jesu Christi empfing, und nach den ethischen und politischen Motiven, die ihn in seinem Engagement bestimmten.
Themen:
- Bonhoeffers umstrittenes Märtyrertum
- Bonhoeffer in Lateinamerika
- Bonhoeffers Widerstand gegen die Judenverfolgung
- Ökumenische Aspekte einer Theologie des Martyriums
- Dietrich Bonhoeffer – Mystik und Politik
- Politischer Protest und christliches Martyrium
- Der Entscheidungsweg eines lutherischen Christen
Der Autor, Paul Gerhard Schoenborn (1934), ist evangelischer Theologe und Verfasser oder Herausgeber von Sachbüchern, Arbeitshilfen und Medienpaketen zur politischen Theologie und zum Kirchenkampf. 1996 veröffentlichte er „Alphabete der Nachfolge Märtyrer des politischen Christus“.
Leseprobe bei GoogleBooks
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Aktualisiert ( Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 19:34 Uhr )
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Rheinische Kirchenleitung in Namibia – auf Abwegen? |
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Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 21:17 Uhr |
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Von Klaus Matthes

Die Allgemeine Zeitung Windhoek, Namibia (AZ) – deutschsprachig – wird im Rheinland sicher kaum gelesen. Aber die Deutschen und vor allem die Mitglieder der weißen evangelisch-lutherischen Kirche ELKIN (DELK) werden mit Freude, Genugtuung und Stolz die Ausgabe vom 23. Januar 2012 aufgeschlagen haben:
lautet der Titel und darunter ein Foto mit Bischof Hertel,OKR Rudolph, Vize-Präses Bosse-Huber und Präses Schneider. Im Text erfährt der Leser weiter, dass die gesamte „hochrangig besetzte“ zwölfköpfige Delegation Bischof Hertel und einige Synodale getroffen habe.
Na und? Was ist das Problem?
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Aktualisiert ( Dienstag, den 07. Februar 2012 um 14:52 Uhr )
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Zügig auf dem Weg in die Sackgasse |
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Freitag, den 03. Februar 2012 um 16:52 Uhr |
Landessynode übergeht die Voten zahlreicher Kirchenkreise und Gemeinden
Von Hans-Jürgen Volk
Trotz etlicher kluger und kritischer Stimmen aus den eigenen Reihen hat die Landessynode 2012 der Ev. Kirche im Rheinland die Voten zahlreicher Kreissynoden und Gemeinden übergangen und für ein forcierte Fortsetzung des insgesamt fragwürdigen Reformkurses gestimmt. Im Brennpunkt der Kritik standen die Beschlussvorlagen zur Personalplanung und zur Verwaltungsstrukturreform. Bei beiden Themen setzten sich die Vorstellungen der Kirchenleitung durch, ohne dass es zu nennenswerten Angeboten an diejenigen gekommen wäre, die sich für eine stärkere Verantwortlichkeit vor Ort einsetzen und damit die Substanz der presbyterial-synodalen Ordnung verteidigen wollen.
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Aktualisiert ( Dienstag, den 07. Februar 2012 um 15:10 Uhr )
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Die bbz-Affäre mahnt zur Kurskorrektur - so geht es nicht weiter! |
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Montag, den 09. Januar 2012 um 17:43 Uhr |
Landessynode 2012
Von Hans-Jürgen Volk
"Lasset uns aber rechtschaffen sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus, von welchem aus der ganze Leib zusammengefügt ist." (Eph 4,15.16) Die christliche Kirche ist die Gemeinde von Brüdern, in der Jesus Christus in Wort und Sakrament durch den Heiligen Geist als der Herr gegenwärtig handelt. Sie hat mit ihrem Glauben wie mit ihrem Gehorsam, mit ihrer Botschaft wie mit ihrer Ordnung mitten in der Welt der Sünde als die Kirche der begnadigten Sünder zu bezeugen, daß sie allein sein Eigentum ist, allein von seinem Trost und von seiner Weisung in Erwartung seiner Erscheinung lebt und leben möchte./ Wir verwerfen die falsche Lehre, als dürfe die Kirche die Gestalt ihrer Botschaft und ihrer Ordnung ihrem Belieben oder dem Wechsel der jeweils herrschenden weltanschaulichen und politischen Überzeugungen überlassen."
Die Barmer Theologische Erklärung - hier wurde die für die Kirche selbst so wichtige 3. These vorangestellt - hat in der rheinischen Kirche den Charakter eines Bekenntnisses. Bei Ordinationen und bei Einführungen von Presbyter/innen werden Menschen unserer Kirche auf sie verpflichtet. Man darf nicht nur, man muss erwarten und einfordern, dass eine Landessynode in diesem Dokument bei wichtigen Struktur- und Personalentscheidungen ihren Kompass sieht und so Zeugnis von dem gibt, was sie von dem üblichen Betrieb in Politik und Gesellschaft unterscheidet. Gerade der Umgang mit der bbz-Affäre erzeugt jedoch den Eindruck, dass sich die oft menschenverachtenden Spielregeln des Politikbetriebs auch in unserer Kirche breitgemacht haben.
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Aktualisiert ( Freitag, den 03. Februar 2012 um 17:27 Uhr )
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