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Zügig auf dem Weg in die Sackgasse |
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Freitag, den 03. Februar 2012 um 16:52 Uhr |
Landessynode übergeht die Voten zahlreicher Kirchenkreise und Gemeinden
Von Hans-Jürgen Volk
Trotz etlicher kluger und kritischer Stimmen aus den eigenen Reihen hat die Landessynode 2012 der Ev. Kirche im Rheinland die Voten zahlreicher Kreissynoden und Gemeinden übergangen und für ein forcierte Fortsetzung des insgesamt fragwürdigen Reformkurses gestimmt. Im Brennpunkt der Kritik standen die Beschlussvorlagen zur Personalplanung und zur Verwaltungsstrukturreform. Bei beiden Themen setzten sich die Vorstellungen der Kirchenleitung durch, ohne dass es zu nennenswerten Angeboten an diejenigen gekommen wäre, die sich für eine stärkere Verantwortlichkeit vor Ort einsetzen und damit die Substanz der presbyterial-synodalen Ordnung verteidigen wollen.
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Aktualisiert ( Freitag, den 03. Februar 2012 um 17:26 Uhr )
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Rheinische Kirchenleitung in Namibia – auf Abwegen? |
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Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 21:17 Uhr |
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Von Klaus Matthes

Die Allgemeine Zeitung Windhoek, Namibia (AZ) – deutschsprachig – wird im Rheinland sicher kaum gelesen. Aber die Deutschen und vor allem die Mitglieder der weißen evangelisch-lutherischen Kirche ELKIN (DELK) werden mit Freude, Genugtuung und Stolz die Ausgabe vom 23. Januar 2012 aufgeschlagen haben:
lautet der Titel und darunter ein Foto mit Bischof Hertel,OKR Rudolph, Vize-Präses Bosse-Huber und Präses Schneider. Im Text erfährt der Leser weiter, dass die gesamte „hochrangig besetzte“ zwölfköpfige Delegation Bischof Hertel und einige Synodale getroffen habe.
Na und? Was ist das Problem?
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Aktualisiert ( Freitag, den 03. Februar 2012 um 17:27 Uhr )
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Nach dem Kuss nun der Rock – Irritationen für einen Protestanten |
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Geschrieben von: Administrator
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Montag, den 09. Januar 2012 um 20:36 Uhr |
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Klaus Matthes
Die Entrüstung über den Bruderkuss zwischen dem Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) – Präses Nikolaus Schneider – und dem Bischof von Rom – Papst Benedikt XVI – war schon fast aus der Seele des Protestanten gewichen, da trifft ihn die nächste Welle.
Ein Treffen ohne Folgen war die Begegnung im Augustinerkloster in Erfurt im September 2011. Der Bischof von Rom hatte Martin Luther als „Gottsucher“ und dessen Maßstab „was Christus treibet“ zur Schriftauslegung gewürdigt. Allerdings tat er es unverbindlich im Blick auf sein eigenes Kirchen- und Amtsverständnis. Ansonsten hat er charmant auf Fragen geantwortet, die niemand gestellt hat. Und eine Empfehlung hat er noch ausgesprochen: Die Christen sollten sich „gegenseitig helfen: tiefer und lebendiger zu glauben“. Warum dies mit dem urchristlichen Bruderkuss bedacht werden musste, hat meine protestantische Seele nicht verstanden.
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Aktualisiert ( Samstag, den 14. Januar 2012 um 15:31 Uhr )
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Die bbz-Affäre mahnt zur Kurskorrektur - so geht es nicht weiter! |
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Montag, den 09. Januar 2012 um 17:43 Uhr |
Landessynode 2012
Von Hans-Jürgen Volk
"Lasset uns aber rechtschaffen sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus, von welchem aus der ganze Leib zusammengefügt ist." (Eph 4,15.16) Die christliche Kirche ist die Gemeinde von Brüdern, in der Jesus Christus in Wort und Sakrament durch den Heiligen Geist als der Herr gegenwärtig handelt. Sie hat mit ihrem Glauben wie mit ihrem Gehorsam, mit ihrer Botschaft wie mit ihrer Ordnung mitten in der Welt der Sünde als die Kirche der begnadigten Sünder zu bezeugen, daß sie allein sein Eigentum ist, allein von seinem Trost und von seiner Weisung in Erwartung seiner Erscheinung lebt und leben möchte./ Wir verwerfen die falsche Lehre, als dürfe die Kirche die Gestalt ihrer Botschaft und ihrer Ordnung ihrem Belieben oder dem Wechsel der jeweils herrschenden weltanschaulichen und politischen Überzeugungen überlassen."
Die Barmer Theologische Erklärung - hier wurde die für die Kirche selbst so wichtige 3. These vorangestellt - hat in der rheinischen Kirche den Charakter eines Bekenntnisses. Bei Ordinationen und bei Einführungen von Presbyter/innen werden Menschen unserer Kirche auf sie verpflichtet. Man darf nicht nur, man muss erwarten und einfordern, dass eine Landessynode in diesem Dokument bei wichtigen Struktur- und Personalentscheidungen ihren Kompass sieht und so Zeugnis von dem gibt, was sie von dem üblichen Betrieb in Politik und Gesellschaft unterscheidet. Gerade der Umgang mit der bbz-Affäre erzeugt jedoch den Eindruck, dass sich die oft menschenverachtenden Spielregeln des Politikbetriebs auch in unserer Kirche breitgemacht haben.
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Aktualisiert ( Freitag, den 03. Februar 2012 um 17:27 Uhr )
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Freitag, den 11. Juli 2008 um 13:56 Uhr |
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Es gibt nach wie vor die Möglichkeit, direkt online auf einzelne Transparent-Artikel zu reagieren und seine Meinung dazu abzugeben. Dazu müssen Sie nur
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 Vielleicht lässt sich ja so die eine oder andere Diskussion eröffnen...
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Aktualisiert ( Freitag, den 03. Februar 2012 um 17:28 Uhr )
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