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für die kritische Masse in der Rheinischen Kirche

3-2014

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Rheinische Protestanten im Ersten Weltkrieg

Von Klaus Schmidt

100 Jahre nach dem „Ausbruch“ des Ersten Weltkriegs werden Ursachen und Schuldfragen in den Medien lebhaft diskutiert. Die Mitwirkung des Protestantismus aufgrund seiner damals verherrschenden „Thron-und Altar“-Ideologie ist unbestreitbar, wird aber in ihrer Bedeutung oft unterschätzt.

Seit den Siegen von 1870/71 ist die latente Kriegsbegeisterung der Protestanten stetig gewachsen und tritt, wie überall im Deutschen Reich, auch im Rheinland offen zu Tage. Die später im „Dritten Reich“ auf den Koppelschlössern der Soldaten erscheinende Parole „Gott mit uns“ tönt schon 1914 von den Kanzeln und krönt „Kriegesgebetsstunden“. Wer sich gegen den Krieg ausspricht, gilt als „vaterlandsloser Geselle“.

Weiterlesen: „Gott mit uns“?

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