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für die kritische Masse in der Rheinischen Kirche

4-2014

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von Hartmut Ludwig

Die Deutsche Christen verfälschten in einem „Entjudungsinstitut“ das Neue Testament. Mit traurigem Erfolg – die Nachfrage war enorm

Vor 75 Jahren kamen auf der Wartburg in Eisenach Vertreter deutschchristlicher Landeskirchen zusammen, um das „Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“ zu eröffnen: am 6. Mai 1939. In seinem Eröffnungsvortrag sagte der Theologieprofessor und Leiter Walter Grundmann: „Aus diesem Grund ist der Gegensatz gegen das Judentum geradezu die Voraussetzung für die Erkenntnis und Verwirklichung des völkischen Gedankens und damit des Anbruchs einer neuen Epoche innerhalb der Weltgeschichte. Deshalb ist dem deutschen Volk der Kampf gegen das Judentum unwiderrufbar aufgegeben.“ Wo Martin Luther 1521/22 das Neue Testament ins Deutsche übersetzt hatte, beschlossen Deutsche Christen, die Reformation für die Menschen des „Dritten Reiches“ weiterzuführen.

Weiterlesen: Jesus durfte kein Jude sein

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Der Weihnachtsfrieden 1914 und der „Krieg gegen den Terror“

von Martin Arnold

In England erfahren die Kinder in der Schule vom Christmas Truce, warum nicht auch bei uns? Es geht um Peace on Earth.

„Friede auf Erden!“

Dies verkündeten die biblischen Weihnachtsengel. O wie sehnen sie Frieden herbei nach fünf Monaten höllischer Kriegsquälerei: die Frontsoldaten im Dezember 1914. Tagelang ohne Pause knietief im Schlamm der Schützengräben. Auf beiden Seiten. Nur 10, 20 oder wenige 100 Meter voneinander entfernt. Scharfschützen beschießen jeden Kopf, der über dem Grabenrand erscheint. 

Weiterlesen: Lassen wir uns „nicht von den Eigenen täuschen“!

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