TRANSPARENTonline

für die kritische Masse in der Rheinischen Kirche

Nachlese zum Besuch des Bischofs von Rom in Deutschland

Bewertung: 1 / 5

Stern aktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Klaus Matthes

Nachlese zum Besuch des Bischofs von Rom in Deutschland

1.

Najaalsoähmohwiesowardawaseinerseits
andrerseitsohohohwarumsonichtanderswassolls

2.

„Denn sein Umgang mit den Protestanten war sensationell – sensationell gleichgültig, herablassend, ja kaltschnäuzig........und grenzt an eine Beleidigung seiner Gesprächspartner.….Schein-Gegensätze und Allgemeinplätze...
So war es ein Lehrstück in Sachen römischer Selbstgenügsamkeit, ökumenisch ein Desaster“.

(Joachim Frank, in: Frankfurter Rundschau,24./25.09.2011, S.11)

3.
Präses Schneider, Vorsitzender des Rates der EKD, bedankte sich nach der Ansprache des Papstes in Erfurt mit einem Bruderkuss.
Türen seien aufgemacht worden, bemerkte Frau Präses Göring-Eckardt nach dem Gespräch.
Waren die beiden auf einer anderen Veranstaltung?

4.
Wenn ein Paar, das sich entfremdet und getrennt hat, eines Tages auf die Idee kommt, es noch einmal mit dem Einssein zu versuchen, eventuell auch wegen der gemeinsamen Kinder, dann werden sie gewiss gründlich nachdenken über ihre essentials in ihrer jeweiligen Lebenssituation. Wenn sie es dann mit dem Neuanfang ernst meinen, werden sie als ersten Schritt sich gegenseitig zum Essen einladen und miteinander ausloten, wie es weiter geht. Und wenn sie denn wirklich wieder miteinander leben wollen, werden sie dann in ihrer neuen gemeinsamen Wohnung nicht in zwei verschiedenen Zimmern ihre Mahlzeiten einnehmen, sondern sie werden an einem Tisch gemeinsam essen. Wenn ein Partner die Einladung zum Essen oder das gemeinsame Essen zum Zwecke weiteren Nachdenkens hinausschieben möchte, wird die andere Partnerin ihn hoffentlich fragen, wie lange das noch dauern soll und ihn schließlich auffordern, „Butter bei die Fische“ zu tun oder sich vom Einheitsprojekt zu verabschieden. Willst du mit mir wieder gemeinsam essen oder nicht? Die Antwort kann nur lauten: Ja oder Nein!
Und wenn die „Alten“ allein in ihrem Zimmer essen, sollten zumindest die Kinder unbekümmert sich besuchen und sich gemeinsam an einen Tisch setzen; mögen die Alten noch so sehr den Zeigefinger erheben.

5.
Türen seien aufgemacht worden, heißt es von Seiten der EKD. Offene Türen bedeuten Durchzug und der kann zu Erkältungen führen. Also, liebe Protestanten, zieht euch warm an!

6.
„Wir können den Auftrag von Papst Benedikt dann am Besten aufgreifen, wenn wir nicht alle unser eigenes Süppchen kochen, sondern die Einheit mit ihm, unserem Heiligen Vater und untereinander suchen“. So Erzbischof Zollitsch, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz (Frankfurter Rundschau,6.10.2011). Da bleibt für die Ökumene lediglich eine kalte Wassersuppe. Wer will sich das antun?

7.
Martin Luther in einer seiner Tischreden:
„Der Papst rühmt sich, er sei das Oberhaupt der allgemeinen Kirche, und verdammte alle, die nicht unter seiner Autorität lebten, indem er spricht: Auch wenn Christus das Haupt der Kirche ist, so muß sie dennoch auch ein leibliches Haupt haben. Das hätte ich gerne zugegeben, wenn er nur das Evangelium gepredigt hätte. Aber obendrein maßte er sich die Autorität über Kirche und Schrift an. Das war nicht zu leiden! Und nach seinem Kopf machte er sich zum Herrn über die Kirche. Darum räumen bis zum heutigen Tag die Papisten ein, unsere Lehre sei wahr, aber weil sie nicht vom Papst genehmigt sei, lehnen sie sie ab“.
(Martin Luther – Tischreden, Chr. Kaiser Verlag München, 1963, S.35)

8.
(wie 1.)

Empfehlung

Benutzer-Anmeldung