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Sorge um Frauenmangel in Führungspositionen

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Sorge um Frauenmangel in Führungspositionen

Drei Präsidentinnen des Ökumenischen Rats der Kirchen brachten bei der vor kurzem zu Ende gegangenen Sitzung des ÖRK-Zentralausschusses Sorge und Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass keine Frauen unter den leitenden Mitarbeitern des ÖRK mehr sind. Ab 1. Oktober 2009 sind alle Führungspositionen der ÖRK-Programme und der übergeordneten Managementebene mit Männern besetzt. Die ÖRK-Präsidentinnen Mary Tanner, Ofelia Ortega und Bernice Powell Jackson schlugen folgende Empfehlung als Zusatz zum Bericht des Nominierungsausschusses vor, welche der Zentralausschuss diskutierte und annahm:
„… dass die Verantwortlichen für die Besetzung von Mitarbeitendenstellen der Ausgewogenheit der Belegschaft bezüglich Herkunftsregion, Konfession und Geschlecht, und insbesondere, der Verpflichtung des Zentralausschusses zur Präsenz von Frauen auf allen Führungsebenen gebührend beachten.“
In Antwort auf eine Frage nach den Erfolgen und Misserfolgen seiner Amtszeit sagte ÖRK-Generalsekretär Samuel Kobia in einer Pressekonferenz am ersten Tag der Zentral­ausschusstagung, er bedaure, dass obwohl er sich einer geschlechterspezifischen und regionalen Ausgewogenheit der Belegschaft verpflichtet fühle, diese nicht erreicht ist. Dies sei teilweise auf den Einstellungsstopp der letzten zwei Jahre zurückzuführen.

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