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Nr. 77
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Geschrieben von: Administrator
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Samstag, den 12. Juli 2008 um 19:11 Uhr |
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Dietrich Horstmann
Hans de Boer feiert 80. Geburtstag
Eine illustre Schar von Gratulantinnen und Gratulanten fand sich auf Einladung des Internationalen Versöhnungsbundes am 17.4.2005 im Calvinhaus Duisburg ein. Hans, der sonst solche Ehrungen ablehnt, hatte dem Druck nachgegeben und ließ sich und sein Lebenswerk mit zahlreichen Grußworten würdigen. Die ganze Spannbreite seines Engagements für Gewaltlosigkeit und Frieden, Gerechtigkeit für die 3. Welt und für Demokratie gegen den Faschismus wurde deutlich. Den Höhepunkt bildete die Laudatio von Präses Schneider, der das prophetische Wirken von Hans A. de Boer hervorhob. Seine Appelle an unser Gewissen, die durch eine glaubwürdige Lebenspraxis untermauert werde, seien oft unbequem, aber wichtig für uns, damit wir wach bleiben. Interessant waren die Stimmen aus der DDR. Jahrelang hatte Hans de Boer – unter ständiger Beobachtung durch die Stasi – in den Osterferien Vortragsreisen durch den Osten unternommen. So hob ein Redner hervor, dass er ihnen eine realistischere Sicht des „Westens“ eröffnete hatte, die sie gut auf den Kapitalismusschock nach der sogenannten Wende vorbereitet habe. Hans A. de Boer setzte in seiner Rede einen deutlichen Schwerpunkt auf seine Anti-Nazi-Haltung. Er enthüllte, wie und wo in der jüngsten Vergangenheit bis heute die braune Seilschaften tätig sind. Stellvertretend für die weiteren Gäste – unter denen sich viele junge Leute befanden! – seien genannt: Präses i.R. Manfred Kock, OKR Wilhelm Schlemmer, Prof. Dr. Konrad Raiser , Prof. Dr. Bernd Bernd Schröder und Renate Brunotte von der KL und der ökumenischen Basis. Was hat Transparent mit Hans A. de Boer zu tun ? Nun, er hat als erfahrener Reisender in Sachen Frieden und Ökumene für uns Weltkonferenzen besucht und uns mit Hintergrundinformationen versorgt. Er wirbt weiterhin unermüdlich für die Zeitschrift mit seinen Abos, die er auf seinen Vortragsreisen weiterreicht. Diese Treue sei ihm besonders gedankt. Wir wünschen ihm weiterhin „Gesegnete Unruhe“. ☐
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