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Nr. 96
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Samstag, den 20. Februar 2010 um 16:08 Uhr |
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Hans-Jürgen Volk
Die Erben spätrömischer Dekadenz
Wir gehen harten Zeiten entgegen. Ein exponierter Politiker, Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland, möchte um jeden Preis ein halbwegs passables Ergebnis seiner Partei bei kommenden Landtagswahlen erreichen. Er bringt sich ins Gespräch mit Thesen, die die Wirklichkeit auf den Kopf stellen und versucht, Hartz IV-Empfänger und die Vielen, die mittlerweile im Niedriglohnbereich ihr Dasein fristen müssen, gegeneinander aufzuhetzen. Erbärmlich! Ein Mensch, der bewusst polarisiert und eine Gesellschaft spaltet, der gerade die, die es in unserer Gesellschaft am schwersten haben, verhöhnt und ihrer Würde beraubt. Die Antwort auf seine Tiraden kann eigentlich nur die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns sein. Doch das lehnt er ab, was entlarvend ist. Es geht ihm nicht um die Menschen.
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:51 Uhr )
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Nr. 96
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Samstag, den 27. März 2010 um 12:56 Uhr |
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Evangelische Kirche im Rheinland
Evangelische Kirche von Westfalen
Gemeinsames Wort zum Zusammenleben der Religionen
Liebe Schwestern, liebe Brüder in unseren Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen,
mit Sorge haben wir in den vergangenen Monaten wahrgenommen, dass eine kleine Gruppierung mit dem Namen ‚Pro NRW‘ versucht, politischen Einfluss zu gewinnen. Diese Gruppierung schürt gezielt Vorurteile gegen den Islam, macht pauschal die Ausländer für die sozialen Probleme in Städten und Stadtteilen verantwortlich und versucht, sowohl die Integrationspolitik wie auch das kirchliche Engagement für einen Dialog der Religionen als falsch und gefährlich darzustellen. Die Positionen dieser Gruppierung sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar.
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:45 Uhr )
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Nr. 96
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Geschrieben von: Administrator
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Samstag, den 20. Februar 2010 um 16:55 Uhr |
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Hans-Jürgen Volk
Nichts als die Wahrheit?
Die unredliche Kampagne um die Finanzkraft der Kirche
Von 2008 war für die Gliedkirchen der EKD in finanzieller Hinsicht ein ausgesprochen gutes Jahr. Doch zugleich wurden die Schatten der Finanz- und Wirtschaftskrise immer länger, je mehr es dem Jahresende zuging. Als der Vorsitzende des Finanzbeirates Klaus Winterhoff das Kirchengesetz für den Haushalt 2009 auf der Synode der EKD im November 2008 einbrachte, machte er folgende Ausführungen: „Angesichts der weiterhin absehbaren Kirchensteuerrückgänge infolge der demographischen Entwicklung, der Unbeständigkeit wirtschaftlicher Entwicklungen in einer globalisierten Welt sowie der anhaltenden Tendenz der deutschen Steuergesetzgebung zur Verlagerung des staatlichen Steueraufkommens von den einkommensabhängigen zu den verbrauchsorientierten Steuerarten, muss diese Entwicklung nach wie vor als vorübergehend angesehen werden - zumal nun schon ernste negative Folgen aus der Finanzmarktkrise für die Realwirtschaft zu erkennen sind.“
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:50 Uhr )
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Nr. 96
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Samstag, den 27. März 2010 um 12:58 Uhr |
„Widersprüche zum Recht der EU“
Pfarrer Jürgen Klute über das Streikverbot und die Sonderstellung der Kirchen / Klute ist evangelischer Pfarrer und Mitglied der Linksfraktion im Europaparlament
Das Bielefelder Arbeitsgericht hat am 3. März einer Klage mehrerer evangelischer Landeskirchen, Diakonischer Werke und evangelischer Unternehmen stattgegeben, die ver.di-Streik- aufrufe von Ende 2009 in diesem Bereich untersagt. Die Kirchen beschäftigen in ihren Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie rund 1,2 Millionen Arbeitnehmer.
Über die Hintergründe und Auswirkungen des Bielefelder Urteils zum Streik in der Kirche sprach für ND Stefan Konrad mit dem ver.di-Mitglied Jürgen Klute.
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:44 Uhr )
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Nr. 96
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Samstag, den 13. März 2010 um 17:50 Uhr |
„Ökumenische Klimaforschung“ – Eiszeit in der Ökumene?
Am 23. Januar 2010 nahmen Dr. Marita Estor (Gralfrau der Internationalen Bewegung christlicher Frauen – Gral) und Erika Haugg am XII. Marburger Ökumenegespräch in der Uni Marburg teil. Als Referentin für die Evangelische Kirche war die Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann eingeladen, die Katholische Kirche wurde von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann aus Speyer vertreten und Matthias Drobinski kam von der Süddeutschen Zeitung.
Am Vormittag wurden die drei Hauptreferate gehalten, danach gab es eine Podiumsdiskussion und für den Nachmittag waren zwei Arbeitsgruppen vorgesehen. Ein Ökumenischer Gottesdienst in der Universitätskirche beendete die Veranstaltung.
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:46 Uhr )
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Nr. 96
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Samstag, den 13. März 2010 um 17:51 Uhr |
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Erika Haugg
Anderer Lebensstil – nicht nur zur Fastenzeit
Der Klimawandel, die globale Erwärmung mit ihren katastrophalen Auswirkungen sind Folge der Wirtschafts- und Lebensweise vor allem der Menschen der nördlichen Erdhalbkugel. Sie bedrohen alle Menschen, vor allem aber die in den südlichen Ländern und die Zukunft der kommenden Generationen. Verantwortliche Politiker aus 190 Ländern und Tausende Menschen der Zivilgesellschaft versuchten in Kopenhagen, die drohende Katastrophe abzuwenden und sind gescheitert. Zu groß war die Kluft zwischen den Interessen und Forderungen der „reichen“ und der „armen“ Länder.
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:45 Uhr )
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Nr. 96
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 20:05 Uhr |
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Klaus Matthes
Szenenwechselszenenwechselszenenwechselszene
Szene 1:
Pfarrer Frank Dreher (Name geändert) aus der Evangelischen Kirche im Rheinland bewirbt sich 1987 über die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auf die freie Pfarrstelle der Deutschen Evangelischen Lutherischen Kirche (DELK) in Windhoek/Namibia. Er arbeitet seit Jahren aktiv mit in der Partnerschaft seines Kirchenkreises mit einer Einrichtung der schwarzen Kirche in Namibia (ELCRN). Er wird in die Pfarrstelle in Windhoek gewählt und eine Lokalzeitung bringt einen Bericht über seinen Wechsel nach Afrika.
Einige Leute werden hellwach in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:52 Uhr )
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Nr. 96
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Samstag, den 20. Februar 2010 um 17:50 Uhr |
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Gunther J. Hermann
Wie die Deutschen in „Namibia“ zu begeisterten Nationalsozialisten werden
Der Nationalismus und Rassismus der deutschen Siedler in der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwest-Afrika“ (SWA)
Mehr als eine Buchrezension.
Spätestens auf der berühmt-berüchtigten Vollversammlung des Lutherischen Weltbunds (LWB) in Budapest im Jahre 1984, als drei weiße lutherische Kirchen von ihrer Mitgliedschaft im LWB suspendiert werden, wird aller Welt klar, wie schwierig es ist, sich in die Psyche der Deutschen in SWA/Namibia hinein zu versetzen. Die verwickelte und oftmals vertrackte Geschichte der Deutschen im heutigen Namibia akkurat nachzuzeichnen, ist das Verdienst von Martin Eberhardt. Ihm gelingt es zu zeigen, in welche ausweglose Situation sich die Deutschen nach 1919 zwischen Nationalismus und kultureller Vergangenheitsverklärung verrannt haben.
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:49 Uhr )
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Sonntag, den 28. Februar 2010 um 19:43 Uhr |
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Norbert Arntz
Damit wir mehr als menschlich sein können
In Oscar Romero gibt es etwas, das dazu zwingt, ihn als beispielhaften Menschen und Christen lebendig in Erinnerung zu behalten
MärtyrerInnen wie Oscar Romero rücken die Opfer der herrschenden Gesellschaftsordnung in den Blick. Solche Menschen lassen nicht zu, dass der Glaube an den Gott des Lebens verwechselt wird mit dem Glauben an die Götzen. Die Götzen – zum Beispiel der Markt, die Macht und das Kapital – rechtfertigen Menschenopfer und suchen sie unsichtbar zu machen. Die MärtyrerInnen dagegen decken durch ihr Leben und Sterben die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und religiösen Mechanismen auf, die auch heute noch Menschenopfer verlangen oder rechtfertigen.
„Mich kann man töten, aber nicht die Stimme der Gerechtigkeit“, hatte Bischof Romero gesagt, bevor er am 24. März 1980 am Altar ermordet wurde.
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:48 Uhr )
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Samstag, den 20. Februar 2010 um 17:42 Uhr |
Friedrich Grotjahn: ‚Eine Gerechte‘ und ‚Zwei Schwestern‘
Mit einem Vorwort von Hugo Ernst Käufer und Tuschzeichnungen von Horst Dieter Gölzenleuchter, Bochum: Brockmeyer Verlag 2009, 180 Seiten, ISBN 978-3-8196-0742-4, 14,90€
„In einer Zeit, in der Pop & Co die Literaturszene weitgehend für sich in Anspruch nehmen, ist es erfreulich, dass Geschichten wie die von Friedrich Grotjahn ihren Platz, ihren Zuspruch finden“, schreibt der Senior der literarischen Ruhrgebietsszene Hugo Ernst Käufer in seinem Vorwort. „Ich habe mir geschworen, nicht zu schweigen“, so der Titel eines seiner Bücher, sei ein Leitmotiv der Schreibarbeit Friedrich Grotjahns. Er zeichne Menschenschicksale im Deutschland der letzten Jahrzehnte nach, zeige die „Missachtung und Verfolgung Andersdenkender und der Juden in der Nazizeit, aber auch die Ansätze des Widerstands gegen das unmenschliche totalitäre System, sowie die politischen und gesellschaftlichen nicht immer erfreulichen Entwicklungen in den ersten Jahren der Nachkriegszeit.“ (Seite 6f)
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:58 Uhr )
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Sonntag, den 21. Februar 2010 um 23:24 Uhr |
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Wolfgang Sternstein
Hitlers Sieg
Wie das? Ist Hitler von den Alliierten des Zweiten Weltkriegs denn nicht besiegt worden? Hat er nicht am Ende des Krieges im Führerbunker unter der Reichskanzlei in Berlin seinem Leben ein Ende gesetzt? – Das stimmt. Es stimmt aber auch, was Joseph Goebbels, der Reichspropagandaminister, in die Worte fasste: „Selbst wenn wir untergehen, werden wir siegen, denn unsere Ideale haben sich tief in den Herzen unserer Feinde eingewurzelt.“ Das Erstaunliche ist in der Tat, dass Hitler selbst im Untergang noch siegte.
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:48 Uhr )
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Nr. 96
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Samstag, den 20. Februar 2010 um 18:11 Uhr |
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Karl Marx
Trier (dpa) - Elf Menschen standen im März 1883 am offenen Grab von Karl Marx auf dem Londoner Friedhof Highgate. Friedrich Engels sprach von einem «unermesslichen Verlust für das kämpferische Proletariat» und rief dem langjährigen Freund nach: «Sein Name wird durch die Jahrhunderte fortleben und so auch sein Werk!» Engels hatte Recht: Auch 125 Jahre nach seinem Tod (14.3.1883) gilt Marx als großer Philosoph und Ökonom, der wie kein anderer Deutscher der Neuzeit die Welt verändert hat.
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Aktualisiert ( Montag, den 12. April 2010 um 14:49 Uhr )
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